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Die Achtsamkeit kommt ursprünglich aus dem ZEN und geht in Ihrer zentralen Aussage auf Buddha zurück. ZEN ist also Achtsamkeit.

Ein anderes Wort für Leben in Achtsamkeit ist Meditation. Und an diesem Punkt sollten wir mit einem Vorurteil beginnen :

Meditation ist nicht nur  das Sitzen auf dem Kissen, Bänkchen oder Stuhl und mit dem Sitzen zu verschmelzen, sondern Meditation nimmt viel mehr Raum ein. Jedes Präsent sein mit Körper und Geist im Alltag ist Meditation.  Präsent im Hier und Jetzt, da wo das Leben stattfindet.

Okami benutzt in seinem Achtsamkeits-Konzept gerne die Metapher " Man bleibt am Leben", verbunden mit jeder Handlung , mit dem Moment.

 

„Bewusst leben“

Das Leben ist Handlung, egal ob wir Spazierengehen, duschen, essen,  einkaufen, atmen, sogar wenn wir tief schlafen, handelt der Körper und unser Geist.

Die eigene Handlung bewusst erleben, so wie sie ist, das ist Achtsamkeit.  Hier liegt der Augenmerk auf „bewusst“

Einen Apfel essen ist für uns gar nichts Besonderes und selbstverständlich. Er ist auf Wunsch verfügbar und das Essen geschieht halbautomatisch. Dafür haben wir einen „Autopilot“

Das Gleiche gilt für alle Handlungen, egal ob dir duschen, essen, reden, Auto fahren, Bügeln  usw. 

Grundsatz : Das achtsame Handelngeschieht ohne Autopilot.

In der Praxis heißt das : Wenn Sie sich rechts herumdrehen, dann wissen Sie,  dass Sie sich rechts herumdrehen, nicht wahr. Wenn Sie ein Ei essen, dann seien Sie ganz bewusst dabei, wenn Sie das Ei essen. Wenn Sie reden, dann sein Sie sich des Redens bewusst. 

Wenn wir nicht achtsam sind, hieße das beispielsweise: 
Wir essen und denken dabei an unsere Besorgungen am Nachmittag, wenn wir Spazierengehen, hängen wir unseren Gedanken nach, vielleicht an den vergangenen Urlaub, wenn wir mit jemandem reden, denken wir, was das für ein komischer Zeitgenosse ist, statt bewusst zu reden usw.. Vielleicht erkennen Sie, dass wir nur teilweise „anwesend sind“. Also der Geist hat die Bühne verlassen und sucht nach etwas !

Daswäöre alles halb so tragisch aber das kostet viel unnötige Energie, und wir haben uns vom aktuellen Leben getrennt mit unseren Gedanken. Die Konsequenzen : Unzufriedenheit, Ängstlichkeit, nur halbe Kraft, das Gefühl von Getrenntsein, Gedankeniarussell, Erschöpfung, kürzere Lebenszeit. Aber das Wichtigste geht uns ebenso verloren : Die zugrundeliegende Lebensfreude, trotz all dem täglichen auf und ab. 
Nur der kann diese Freude, die hier gemeint, ist erleben, der nicht permanent sucht nach etwas, was besser ist, als das jetzt hier.  

Dem ein Ende zu setzen war schon seit jeher eine der zentralen Aufgaben des Mindfulness oder Achtsamkeit-Trainings. Ja, Achtsamkeit wird trainiert, um die eingefleischten alten Gewohnheiten der Trennung von Geist und Körper durch die neue Gewohnheit der Wahrnehmung, der Präsenz zu ersetzen.

Leben ohne Denken ? Nein, das ist nicht gemeint. Aber leben bedeutet nicht, dass wir permanent denken müssen. 

Bei Okami lernen Sie nicht nur Achtsamkeit ( Mindfulness ), sondern auch auf natürliche Weise das Denken willentlich zu "steuern", damit Sie dem Dauer-Denken nicht ausgeliefert sind.

Termin für den Achtsamkeit Grundkurs finden Sie unter Termine